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Einführung des Buddhismus in Sri Lanka
Als der indische König Ashoka nach dem blutigen Krieg von Kalinga im achten Jahr seiner Herrschaft (ca.262 v.Chr.) zum Anhänger der Buddhistischen Lehre wurde, begann er diese in seinem gesamten Herrschaftsgebiet und darüber hinaus zu verbreiten. Als Missionsgebiet ist u.a. auch Tambapanni angeführt, das allgemein für die Insel Sri Lanka gehalten wird. Ashokas Sohn Mahinda wurde mit der Missionierung Sri Lankas beauftragt. In der Regierungszeit von Devanampiya ("Ihre Majestät") - Tissa (247-207 v.Chr.) erschien Mahinda auf Lanka und residierte in Anuradhapura, der damaligen Hauptstadt der Insel. Die Palichroniken berichten, dass das erste Treffen zwischen Mahinda und Tissa am Vollmondtag des Monats Jettha (=Vessak in singhalesisch; Mai/Juni) stattfand. Mahinda predigte als erstes das Culahatthipadopama-Sutta. Dieses Sutta gibt eine klare Vorstellung von Buddha, Dhamma und Sangha und gibt an, wie jemand Buddhist und Bhikkhu (Mönch) werden kann. Dieser Vortrag beschreibt ebenfalls im Detail das einfache und heilige Leben eines Bhikkhu und beinhaltet nahezu alle wichtigen Lehren Buddhas. Die herausragendste Lehre ist die der vier edlen Wahrheiten (Ariya Saccani): |
- Dukkha - Der Umfang des Leidens: Alles Leben ist unablässigem Leiden unterworfen, sei es durch Geburt, Krankheiten, Kummer, Verzweiflung, Trennung von den Geliebten, unerfüllte Wünsche oder Todeskampf.
- Samodaya - Die Ursachen des Leidens: die menschlichen Leidenschaften, die Begierden, die Lüste und der Wille zum Leben (Die drei geistigen "Gifte": Gier, Hass und Verblendung).
- Nirodha - Die Überwindung des Leidens:
sie kann nur durch völlige Abtötung dieser Leidenschaften und Begierden erreicht werden.
- Magga - Der Weg zum Überwinden des Leidens:
hierfür gibt es einen Leitfaden, den sogenannten achtfachen Pfad, der in drei Stufen unterteilt ist:
- Weisheit:
- rechter Entschluss (Der Lehre vertrauen, Zusammenhänge, Wahrheit vom Werden und Vergehen erkennen)
- rechte Absicht (Selbstlos, hasslos, friedfertig, Gedanken und Handlung achtsam klar beobachten)
- Moral:
- rechtes Reden (Abstand von Lüge, Schwatzhaftigkeit, Beleidigung)
- rechtes Verhalten (Kein Quälen und Verletzen, keine Ausschweifung. Stattdessen freigebig und hilfreich handeln)
- rechtes Leben (Kein selbstsüchtiges Streben, kein Schädigen anderer Wesen. Fürsorge für alle Mitwesen)
- Meditation:
- rechte Anstrengung (Unheilsames erkennen und abwenden. Tatkraft und Vertrauen in die Wahrheit haben)
- rechte Achtsamkeit (Achtsam Körper und Gefühle beobachten. Wer die Wahrheit durchschaut, der wird frei)
- rechte Versenkung (Vertiefte Geisteskonzentration bringt Geistesstillung. Meditation bringt Unerschütterlichkeit)
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An dieser Lehre bauen sich alle weiteren auf.
Am nächsten Tag setzte Mahinda seine Predigten mit Geschichten aus dem Petavatthu (Geisterwelt) und Vimanavatthu (Götterwelt) fort. Dabei ging er auf die Lehre des Karmas ein, die sich auf die Handlungen in vergangenen Leben bezieht.
Diese beiden Vorträge hinterließen einen starken Eindruck bei den singhalesischen Zuhörern, die mit diesen Geschichten ihren traditionellen Yaksha-Glauben nicht in Frage gestellt sahen. Aber die neue Lehre vermittelte den Singhalesen, dass Geister und Götter wie der Mensch erlösungsbedürftig vom Leiden sind.
Mahinda führte ein für die Zuhörer neues Thema ein: Hervorgehoben wird die moralische Seite des Buddhismus - als Erfordernis für ein glückliches Leben.
Mahinda trug nun das Dhammacakkappavattana Sutta (Inbewegungsetzung des Rades der Wahrheit). Dieses Sutta lehrt den mittleren Weg, der in der Befolgung des edlen achtfachen Pfades seine Verwirklichung erfährt, sowie die vier edlen Wahrheiten. |  |
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Kurze Zeit später wurde der Buddhismus in Sri Lanka etabliert. Zuvor mussten jedoch einige Bedingungen erfüllt werden:
- Ein buddhistisches Zentrum (Mahavihara - für die orthodoxen Theravadins) in Anuradhapura musste errichtet werden;
- Ein Ableger des Maha Bodhi Baumes (Bo-Baum), worunter Buddha in Bodh Gaya/Indien die Erleuchtung erfuhr, musste gepflanzt werden;
- Die Almosenschale sowie der rechte Schlüsselbeinknochen und weitere Knochen Buddhas mussten auf der Insel verwahrt werden.
- Der linke Eckzahn Buddhas (vamadatha dhatu) wurde im neunten Regierungsjahr von Sri Maghavanna (371 n.Chr.) nach Sri Lanka gebracht und wurde zum höchstgeschätzten buddhistischen Relikt. Zu Ehren dieser Zahnreliquie findet noch heute die Esala Perahera, die größte und prunkvollste Prozession im Monat August am Vollmondtag in Kandy statt.

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Das Pantheon der Singhalesen
Die zahlreichen kleinen Tempelchen, die devalaya, die als Relikte der alten vorbuddhistischen Religion noch heute in Sri Lanka existieren, bilden die Heimstätte unterschiedlicher indischer oder auch lokaler Gottheiten, denen das Volk hier seine Opferspenden darbringt und Ehre erweist. Dem allem legt der Buddhismus bekanntlich nichts in den Weg. Im Gegenteil: Viele devalaya bilden in Sri Lanka einen geradezu integrierenden Bestandteil der buddhistischen Tempel. Auch findet sich in jedem größeren vihara ein Schrein, oftmals auch ein kleiner Raum, der den lokalen und Hindu-Gottheiten geweiht ist. Dies sei so Sitte geworden, heißt es, weil die meisten Singhalesenkönige Tamilenfrauen heirateten, die ihrer Religion treu blieben und darauf hielten, dass auch die Hindu-Götter verehrt wurden.
Die wichtigsten Götter des modernen singhalesischen Buddhismus sind Vishnu und Kataragama. In der Dämonologie erscheinen Vishnu und dessen Gattin Siriya devi (Lakshmi) als die Eltern des Yaksha Huniyam, dem gefährlichen Krankheitsdämon.
Als weitere Götter sind Natha und Pattini (sie ist die bedeutendste weibliche Gestalt im Pantheon der Singhalesen) angegeben, die mit Vishnu und Kataragama die Gruppe der vier Schutzgötter Sri Lankas bilden.
Natha ist heute nahezu vergessen. Durch den mahayanischen Einfluss des 10.Jahrhunderts ist Natha heute ein Name für den Bodhisattva Avalokiteshvara. Zu den jährlichen Feierlichkeiten zu Ehren des Zahnreliktes (Buddhas Zahn in Kandy) kommt dem Bild Nathas neben dem Zahnrelikt höchste Ehrerweisung zu.
Ein weiterer bekannter Gott ist Saman, der Schutzgott des Ostens mit Residenz auf dem Adam´s Peak.
Der Gott Dädimunda, ist noch immer beim Volk sehr beliebt und hat von daher einen stärkeren Volkscharakter. Siehe "Mein Erlebnis mit Dädimunda".
Mit Ganesha, Vibhisana, Gini-Kurumbara, Vahala und Ishvara (Shiva) haben wir in Sri Lanka eine Gruppe bestehend aus "zwölf Gottheiten".
Dazu gesellen sich diverse niedrigere Gottheiten (z.B. die zwölf Bandara-Götter, deren Handlungsvollmacht meist von Kataragama abgeleitet wird).
Der Dämonenkönig Kubera gilt in der Dämonologie als der Herrscher über die drei anderen großen Könige der vier Welten und damit auch als Gebieter über sämtliche Yakshas, Rakshasas, Asuras, Gandharvas, Kumbhandas, Pretas, Nagas usw., kurz sämtliche Wesen, die die vier Welten bewohnen. Alles in allem sind es die folgenden:
300.000 gandharu-yakku
600.000 raruda-yakku
10.000 asura-yakku
80.000 brahmina-yakku
20.000 vetali-yakku
20.000 mahipula-bahirava-yakku
40.000 raksho
20 Millionen bhuto
100 Millionen preteo
90 Millionen pisaktiya
Definition des Begriffes und Einordnung der Wesensart "Yakşa". Auszug der Magisterarbeit von Rainer Kurka. Titel: Der Yakşa-Kult ... und seine Rolle im Volksbuddhismus Sri Lankas. 1996, FU-Berlin, Institut für ev. Theologie und Religionsgeschichte.
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Das Maha Pirit Pota
Das Maha Pirit Pota ist das meistbekannte Pali-Buch in Sri Lanka. Es besteht aus 24 Vorträgen Buddhas, die das Dhamma betreffen (Sutta-Pitaka "2.Korb" des Tipitaka).
In den meisten Häusern, worin sich ein kleiner Schrein befindet, ist ein Pirit ("Schutz") Pota ("Buch") aufbewahrt, das während der religiösen Andacht (Puja) zur Rezitation herangezogen wird.
Die drei meistbekannten Suttas werden von vielen Singhalesen auswendig rezitiert:
(1) Mahamangala Sutta (großer Vortrag über die Schirmherrschaft)
(2) Ratana Sutta (edler Vortrag)
(3) Karaniyametta Sutta (Vortrag zur liebevollen Freundlichkeit.
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Das Pirit-Buch ist weniger unter dem Titel Catubhanavara (in Sinhala "Satara Banavara") bekannt. Ein Kommentar dazu aus dem 13. Jahrhundert n.Chr., geschrieben in Pali von einem Schüler des Rajaguru Vanaratana (Sri Lanka), ist unter dem Titel Catubhanavara Atthakatha oder Sarattha Samaccaya erhältlich. Bhanavara meint die Sammlung von Vorträgen.
Die alten Lehrer sagten, dass eine dreiwörtrige Verslinie (pada) aus acht Silben (attha akkhara) besteht. Vier Padas bilden eine Stanza bzw. Gāthā. Diese Gāthā besteht aus 32 Silben. 250 solcher Gāthās werden Bhanavara genannt, die zusammen aus 8.000 Silben bestehen. Eine solche Sammlung, Catubhanavara, wurde von den alten Lehrern Sri Lanka's zusammengetragen, die heute unter den Buddhisten Sri Lanka's als Maha Pirit Pota, das Buch des Schutzes, bekannt ist.1
1 Piya Dassi Thera: The Book of Protection, S. 18-19
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Die Pirit
Das gebräuchliche Wort für eine buddhistische Textandacht heißt Pirit.
Die Praxis der Rezitation und des Hörens der Pirits begann schon sehr früh im historischen Buddhismus und diente damals wie heute als wirkungsvollster "Schutzzauber" gegen unliebsame Wesen bzw. Lebenserscheinungen.
Das Wort "Paritta" (Pali) wurde in diesem Kontext von Buddha selbst gebraucht - das erste Mal bei einem Diskurs, der als khanda paritta bekannt ist. Dieser Diskurs wurde von Buddha als "Behüter" oder "Beschützer" für den Gebrauch der Mitglieder des Ordens (Sangha) empfohlen. Buddha ermahnt hierin die Mönche, metta d.h. Liebe bzw. liebevolle Freundlichkeit allen Lebewesen gegenüber zu kultivieren.
Der Tradition nach ist es sicher, dass die Rezitation der Pirits mentales Wohlergehen in denen erzeugt, die mit Intelligenz zuhören und volles Vertrauen in die Wahrhaftigkeit der Worte Buddhas haben.
Buddha soll für sich selbst die Pirits rezitiert haben, und er bat die anderen Lehrer, den eigenen Schülern im Krankheitsfall, was ja meist auf den Einfluss eines Dämonen zurückgeführt wird, Pirits zu rezitieren.
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| Die drei Säulen des Buddhismus, die bei jeder Andacht Huldigung erfahren, sind Buddha, Dhamma und Sangha.
Jedes Pirit beginnt mit der dreifachen Huldigung (Vandana) an Buddha, den Gesegneten, den Würdigen, den Vollerleuchteten: Namo Tassa Bhagavato Arahato Samma-Sambudhassa
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Es folgen drei Zufluchtsverse (Saranagamana), die in der Reihenfolge Buddha, Dhamma und Sangha als Zufluchtsort angeben (das "n" am Wortende wird nasal ausgesprochen):
Buddhan saranan gacchami
Dhamman saranan gacchami
Sanghan saranan gacchami |
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Als nächstes kommen die zehn "Verhaltensweisen" (dasa sikkhapada - "10 Stufen der Übung"). Diese gelten hauptsächlich für die Mönche. Die Allgemeinheit sollte die ersten fünf "Sittlichkeiten" (panca sila) einhalten:
- panatipata veramani sikkhapadan samadiyami... Lebewesen zu töten - ich übernehme das religiöse Gesetz, mich dem zu enthalten)
- adinnadana veramani sikkhapadan... zu nehmen was ist nicht gegeben...
- kamesu micchacara veramani sikkhapadan... falsches Verhalten bei sexuellen Wünschen...
- musavada veramani sikkhapadan... falsches Reden...
- sura-meraya-majja-pamadatthana veramani sikkhapadan... Rauschmittel, wie Branntwein und Gegorenes...
- vikala-bhajana veramani sikkhapadan... unmäßiges Essen...
- nacca-gita-vadita-visukadassana veramani sikkhapadan... Tanzen, Singen, Musik, Unterhaltungsveranstaltungen beizuwohnen,
- malagandha-vilepana-dharana-mandana-vibhusanathana veramani sikkhapadan... Schmuck tragen, Parfüm und kosmetische Schönheitsmittel...
- uccasayana-mahasayana veramani sikkhapadan.. zu hohe und zu große Betten...
- jata-rupa-rajata-patigghahana veramani sikkhapadan... das Annehmen von Gold und Silber (Geld)...
In der Regel werden nach der Rezitation der "Verhaltensweisen" weitere Huldigungen an Buddha, Dhamma und Sangha rezitiert.
1. Huldigung an Buddha
Die Eigenschaften Buddhas werden beschrieben - Er ist der Vollerleuchtete, mit klaren Visionen, tugendhaft, der Kenner der Welten, der unvergleichbare Führer der Menschheit, der Lehrer der Götter und Menschen, erleuchtet und gesegnet. Die Buddhas der Vergangenheit, der Zukunft und der Gegenwart werden allezeit verehrt. Buddha ist die einzig wahre, bis ans Lebensende reichende Zuflucht.
2. Huldigung an Dhamma
Das Dhamma des Gesegneten ist eine perfekte Theorie, die zeitlich unabhängig für jeden hier und jetzt zu erfahren ist und zum Nirvana führt. Das wird von jedem Weisen erkannt. Die Huldigung an das Dhamma befreit vom Leiden. Dem Dhamma aller Zeiten wird Huldigung bis ans Lebensende erwiesen.
3. Huldigung an Sangha
Der Sangha, des Gesegnetem seine Schüler, befindet sich auf einem guten, geraden, wahren Weg, dem in allen Dingen Huldigung erwiesen werden soll. Unterschieden werden die Mitglieder des Sangha in vier Arten von noblen, edlen (Ariyan) Schülern, die die vier edlen Pfade und die vier edlen Früchte im Dhamma erhalten: Namentlich sind es Sotaapatti (Gewinner über den Strom des Leides), Sakadaagaami (Sofortrückkehrer),
Anaagaami (Nichtrückkehrer) und Arahatta (einer von höchstem
Wert1).
Im Anschluss daran beginnt die eigentliche Pirit-Rezitation.
1 Thera, N., Kassapa, B.: Mirror of the Dhamma, S. 5-9
Unterschiedliche Faktoren sind für die Effektivität der Pirit-Rezitation von Bedeutung:
l. Die Kraft der Wahrheit
Die Pirits stellen eine Eidesaussage der Wahrheit dar (Saccakiriyaa). Das hat zur Folge, dass der Hörer der Pirits in der Kraft der Wahrheit gefestigt wird und so sein gewünschtes Ziel erreichen kann. Jede Pirit endet mit den Worten Etena sacca-vajjena sotthi te hotu sabbadaa ("mögen diese wahren Worte dich allezeit sehr gut sein lassen"). Das impliziert, dass die Kraft des Dhammas oder der Wahrheit, den Wahrheitssuchenden vor allem Bösen/Negativen schützt.
2. Die Kraft/Macht der Tugendhaftigkeit - Sila
Mehrere Suttas des Pirit-Buches beziehen sich auf eine tugendhafte Lebensführung. Die Basis der buddhistischen Lehre bildet Sila (Tugend). Ein jeder, der den Worten Buddhas mit vollem Vertrauen folgt, d.h. diese intelligent reflektieren/umsetzen kann, wird tugendhaft und erreicht ein mentales Stadium, das ihn über alles Böse dominieren lässt. Somit wird der Suchende vor jeglichem Schaden geschützt. Die Tugend beschützt die Tugend.
3. Die Macht der Liebe - Metta
Buddhas Ausstrahlung war die vollkommene Liebe und das vollkommene Mitgefühl. Allen Pirit-Vortragenden wurde deshalb empfohlen, von Herzen Liebe und Mitgefühl auszustrahlen und den Zuhörern Glück und Schutz vor allem Schaden zu wünschen. Liebe (Metta) ist eine aktive Macht. Jede Handlung eines wahrhaft Liebenden geschieht aus der reinen Motivation zu helfen, anderen den Weg zu erleichtern und mehr noch, anderen auf den Weg zur Leidbezwingung zu führen, der in der Konsequenz den Gewinn der höchsten Glückseligkeit bedeutet.
4. Die Macht des Klanges
Die richtige Aussprache und Betonung der Pali-Verse (klangvoll und melodiös) beruhigt die Nerven des Zuhörenden und gibt somit Frieden und Ruhe für den Geist, was gleichzeitig das physikalische System harmonisiert.
Siehe auch: Mantras
Nun mag die Rezitation und das Hören der Pirits nicht in allen Fällen den gewünschten Effekt haben. Hierfür werden drei Gründe angegeben:
1. Kamma (Handlung)-Hindernisse (Kammavarana)
2. Hindernisse durch Unreinheit (Kilesavarana)
3. Fehlen von Glauben (Asaddhanataya)
Der Geist dieser Hörer ist verunreinigt mit unreinen Gedanken, die zu negativen Handlungen führen und so den positiven Effekt der Pirit-Rezitation mindern. Kann aber der Glaube an die Kraft der Pirit-Worte entwickelt werden, so kann der Einfluss von Kammavarana und Kilesavarana gemildert und der positive Effekt der Pirit-Rezitation erwirkt werden.1
1 Piya Dassi Thera: The Book of Protection, S. 14-17
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Pirit-Zeremonien
Für die buddhistischen Mönche ist es Brauch, wenn sie in Laienhäuser aus wichtigen privaten Gründen (wie z.B. Geburtstage, Hausbau, Haus- und Wohnungseinzüge, Krankheiten, Todestage etc.) eingeladen worden sind, Pirits, in der Regel die drei bekannten Suttas (Mangala, Ratana, Karaniya) zu rezitieren. Im häuslichen und sozialen Leben der Menschen Sri Lankas ist eine Pirit-Zeremonie von großer Bedeutung. Kein Fest, religiös oder sozial, ist komplett ohne eine Pirit-Rezitation. |
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Pirit-Zeremonie zu Ehren eines Verstorbenen
Der Todestag wird ebenso mit geladenen Mönchen, Verwandten, guten Bekannten und umfangreichen Piritrezitationen begangen. Dieses Fest beginnt bei Sonnenuntergang und endet am frühen Morgen (Nachtpirit). Während dieses Festes wird nicht gegessen. Es wird nur Tee und Wasser gereicht.
Zu Beginn wird das Karaniyametta, dann das Mangala und Ratana Sutta rezitiert. Es folgt eine Einladung an die Geister, Yakku, Götter (pirit pekirima) und die an diese Wesen gerichtete Wunschgatha (Jayamangala: Himmlische und erdgebundene Wesen - Devas und Nagas, ausgestattet mit großer psychischer Macht, die ihr teilhabt am Verdienst, beschützt lang die Botschaft in der Welt; die Lehre; mich und andere).
Um Geister und Yakku gut zu stimmen damit sie auch nicht stören, wird von 23:00 bis 24:00 das änvum pirit rezitiert. Ab 0:00 bis ca. 2:00 wird das Dhammacakkappavattasuttan angestimmt. Ab 2:00 werden Yakku, Khumbhandas und Nagas aufgefordert zu gehen. Hierzu wird das Ataniyasuttan laut rezitiert.
Den Abschluss bildet wie meist nach einer größeren Pirit-Zeremonie ein bescheidenes dana ("Geben") - kleine Gesten des Dankes (das kann Kaffee, Tee, Gebäck usw. oder auch ein kleines Geschenk sein) an die Mönche und die anderen Gäste.
Pirit-Zeremonie anlässlich einer Grundsteinlegung
Bei dem privaten Anliegen einer Erststeinsetzung für den Bau eines Hauses wurden ebenfalls Mönche eingeladen. Ich hatte das Glück, der gesamten Vorbereitung und der Pirit-Zeremonie selbst auf unserem Grundstück in Tangalla/Sri Lanka beiwohnen zu dürfen. Schon einige Wochen vor der Steinsetzung wurde ein Astrologe befragt, der den günstigsten Tag und die günstigste Tageszeit für die Steinsetzung errechnete.
Anura, unser singhalesischer Freund, präparierte am Abend vor dem Steinsetzungstag die wichtigen Erststeine, die aus Zement gefertigt waren und eine Größe von 11 mal 7,5 mal 5 Zentimeter hatten. Die Steine waren innen hohl. Um böse Geister abzuwehren und die Götter günstig zu stimmen, hat Anura diese Steine mit bestimmten Dingen gefüllt, die nach alten Regeln abgemessen und zusammengesetzt wurden.
Im Ayurveda (Wissen vom Leben), der traditionellen Naturheilkunde, wird für das Maß noch immer die Gewichtseinheit 1 Manchadi (l M) verwendet. Ein Manchadi sieht ähnlich aus wie eine rote Erbse. Sein Gewicht ist ausgesprochen gering: 8 Gramm sind 80 Manchadi. Die Steinfüllung bestand aus folgenden Dingen:
- Neun Edelsteine (Naveratna): Weißer Saphir, blauer Saphir, roter
Saphir, Gomada, Genda, Turmalin, Amethist, Kiruchi, Padmerada. Zusammengenommen beträgt das Gewicht l M.
- Vier Körnerarten: Kardamomsamen, Pädi (roter Reis), Abba (Reisart,
die bei Bestrafung von Schimpf und Streit verwendet wird) und Itana (Reisfamilie). Zusammengenommen beträgt das Gewicht 4 M.
- Vier Blumenjungblüten: Saman (Jasmin), Ratmal, Lotus, Namal. Zusammengenommen beträgt das Gewicht 4 M.
- Sechs Samenarten: Lotus, Mahanäl, Undu-Bohne, Mung-Bohne, Tala-Bohne,
Mä-Bohne. Zusammengenommen beträgt das Gewicht 6 M.
- Drei Duftstoffe: Sävändara/Holzart (l M) - keine Tiere, Hondun/Holzart
(l M), Kasturi- Rehe haben diesen Stoff hinter dem Bauchnabel; dieser Stoff soll sehr kraftvoll sein (1/2 M).
- Vier Sandarten: Meeressand (5 M), Flußsand (5 M), Bergsand (5 M),
Attalepus - Erde, die ein Elefant mit seinen Stoßzähnen berührt hat (5 M).
Während der Nacht befanden sich die gefüllten Steine auf meinem Altar. Ein Kokosnuss-Öllämpchen brannte mit einer geringen Ölmenge die ganze Nacht hindurch. Um vier Uhr morgens begann für uns der Tag. Anura begann einen kleinen Pavillon für die Pirit-Zeremonie vorzubereiten. Aus Kokosnussblattfasern wurden vier kleine Leuchterkörbchen geflochten, auf Hölzer gestellt und an jede der vier Ecken des geplanten Pavillons installiert. In die Leuchterkörbchen wurden kleine Lehmtassen gestellt, die mit Kokosnussöl gefüllt waren, in denen sich kleine Dochte befanden, die dann angezündet wurden. Hinzu wurden in jedes Körbchen weiße Blumenblüten gelegt. Eine weiße Schnur (Pirit Nula) wurde anschließend von Leuchter zu Leuchter gespannt. Dies geschah nach der astrologischen Vorgabe um 7.05 Uhr. Ein annähernd quadratiger Pavillon war nun konstruiert. Um jeden Leuchter und auf die umspannte Pavillon-Grenzlinie wurde weißer Sand ausgestreut. In der Mitte des Pavillons standen ein Tisch und zwei Stühle für die Mönche. Auf dem Tisch befanden sich Öllicht, Räucherstäbchen und das Ende der heiligen weißen Absteckschnur (Pirit Nula), die um den Hals eines Wasserkruges gelegt war. Der ganze Pavillon sah nun sehr feierlich aus. Gegen 8.45 Uhr kamen die Mönche, ein älterer, Lehrer an der örtlichen Dhamma-Schule, in Begleitung eines jungen Novizen. Die Mönche nahmen auf den Stühlen in der Mitte des Pavillons Platz. Der ältere Mönch legte sich die Pirit Nula um die rechte Hand. Wir Zuhörer saßen auf Kokosmatten vor den Mönchen, die nun mit der Anrufung Buddhas begannen: Namo Tassa Bhagavato Arahato Samma Sambhudassa ... Es folgten die fünf Gebote, die Huldigungen an Buddha, dem Dhamma und dem Sangha. Das Tempo der Rezitation war sehr zügig. Nach dem Karaniya- und Ratana-Sutta folgte eine kurze Wunsch-Gāthā , mit Versen aus der
Änavum-Pirit (Schutzanordnung an Götter, Pretas, Yakshas und Kumbhanda gut zu handeln1).
Es folgten Schutzgāthās zum Erhalten und Weitergeben von liebevoller Freundlichkeit, was Dhamma schützt und positives Kamma gibt.
Pünktlich um 9.05 Uhr wurden die heiligen Schutzsteine (Erststeine) gesetzt, während die Mönche weitere Wunschgāthās rezitierten, die die himmlischen Götter und erdgebundenen Wesen einbezogen:
Vandanaa Gaathaa
Aakaasatthaaca bhummatthaa
Devaanaagaa mahiddhika
Puññangtang anumoditvaa
Cirang rakkhantu saasanang
Aakaasatthaaca bhummatthaa
Devaanaagaa mahiddhika
Puññangtang anumoditvaa
Cirang rakkhantu desanang
Aakaasatthaaca bhummatthaa
Devaanaagaa mahiddhika
Puññangtang anumoditvaa
Cirang rakkhantu mangparang
Pingdiima haa Ayädiima, S. 8 Nr. 26 | Sinngemäße Übersetzung von Anura, meinem singhalesischen Freund:
Himmlische Götter und erdbezogene Wesen
Die große magische Kraft der Götter
Ich gebe Ping (liebevolle Freundlichkeit), um die Götter zufriedenzustellen, indem ich die buddhistischen Regeln behüte und bewahre und durch deren geheimnisvolle Worte keine bösen Taten vollbringe. |
Nach dieser Wunsch-Gaathaa (Vandanaa Gaathaa) begann die Dāna (Geben)-Phase. Die Mönche begannen nun mit der Rezitation des Ratana-Sutta. Im Zuge dieser Vortragung bekamen wir Zuhörer von dem heiligen Pirit-Wasser zu trinken,und ein Stück der heiligen Schnur wurde um unser rechtes Handgelenk gelegt und verknotet. Wie Anura mir sagte, soll diese Schnur für drei Tage göttliche Kraft (Pirit-Kraft) geben. Die Pirit-Rezitation schloß mit weiteren kurzen Wunsch-Gaathaas, die Buddha, Dhamma und Sangha ansprachen sowie Wünsche zum Wohlergehen der Menschen beinhalteten. Den Abschluss der Zeremonie bildete das Dāna unsererseits an die Mönche. Sie bekamen Kaffee zu trinken sowie kleine Geschenke, wie Seife und Schreibhefte für den Novizen.
Die Mönche gingen und Sumitha, die Frau von Anura, servierte uns den für solche Anlässe traditionellen Kiri Bhat (Milchreis; nach der Erleuchtung wurde Buddha von der Frau Sujaataa Milchreis angeboten2).
1 Maha Pirit Pota, S. 317
2 Narada: A Manual of Buddhism, S. 28 (Narada schreibt "milkporridge")
Yakshas -- Pretas -- Kumbhandas
Als "erdgebundene" Wesen werden Pretas und Yakshas genannt. Mein singhalesischer Freund Anura nannte noch Kumbhandas. Er beschreibt die drei Wesen folgendermaßen:
Pretas sind durchweg hässliche Wesen. Sie haben eine fast skelettartige Körperstruktur, die Nägel sind lang, sie trinken Bier und Schnaps. Ihr ganzes Wesen ist böse und hässlich. Pretas sind als Hungergeister bekannt, die ein unglückliches Leben im Jenseits führen und daher oft Ärger bei den Menschen verursachen. Mit bestimmten Yantras können sie beruhigt werden.
Erlebnisbericht: Der Bau unseres Hauses dauert ewig. Niemand kennt den Grund für diese Verzögerung, außer Anura. Eines Tages rief er mich zu sich: "Rainer, unser Bauplan kann nicht leicht eingehalten werden. Ein Wesen stört unentwegt den Bauablauf. Dieses Wesen ist ein Preta (Geist), der vor ca. 200 Jahren auf diesem Grundstück gelebt hat und nun als Geistwesen unser Dasein erschwert. Sein Name ist Peglot. Er ist holländischer Abstammung. Peglot ist als Geistwesen recht unglücklich. Er sieht nun deutsche Herren auf seinem Grundstück, die uns Wohlstand bringen. Peglot will, dass ihm gedankt wird."
Als Mindestdank soll Anura ein Daana-Fest (daane = geben) für nicht weniger als 25 Mönche veranstalten. Peglot würde sich damit zufrieden geben, meint jedenfalls Anura. Ich sagte, dass auf die Forderung Peglots nicht eingegangen werden dürfe, da er sonst immer wieder etwas Neues verlangen würde. Anura war einverstanden. Wir ignorieren Peglot und schützen uns vor seiner negativen Kraft mit unserem Glauben an die himmlischen Wesen.
Yakshas haben eine kräftige Körperstruktur. Ihr Aussehen ist beängstigend wild. Sie haben rote Augen, mit denen sie nicht richtig sehen können. Wenn sie auftreten, sind ihre Zähne wie die eines fletschenden Hundes. Sie lieben Fleisch und Blut. Yakshas können von eingeweihten Menschen als Helfer bei sogenannten unsichtbaren Bestrafungsaktionen eingesetzt werden. Sie sind unglaubliche Übeltäter. Nach der singhalesischen Mythologie sind Yakshas ehemals lebende Wesen, die nach dem Tod weiterhin - ähnlich dem Ahnenkult - verehrt werden. Die Anführer der Yakshas werden auch als gottgleiche Wesen verehrt. Ein solcher Yaksha-Anführer ist Dädimunda.
Kumbhandas rangieren zwischen Pretas und Yakshas. Ihr Aussehen gleicht dem der Menschen. Sie sind klein mit einem dicken Bauch. In der rechten Hand halten sie einen Stock. Sie halten sich in den Häusern der Menschen und auf den Reisfeldern auf. Zum Schutz der Reisfelder werden lebensgroße, menschengestaltige Puppen auf die Reisfelder gestellt. Auf einem kleinen Tisch bei der Puppe werden Reiskörner und Munkbohnen gelegt. Der Kumbhanda kommt und isst nur das Innere der Früchte. Somit ist er zufrieden und richtet keinen Schaden an.
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Poya "Vollmond"
Nach buddhistischer Tradition ist es Brauch, alle besonderen Ereignisse an einem Vollmondtag geschehen zu lassen. So fanden auch Buddhas Geburt, Erleuchtung und Mahasamadhi am Vollmondtag des Monats Vessak statt. Jeder Vollmondtag ist in Sri Lanka ein offizieller Feiertag.
Ein Vollmondtag im buddhistischen Tempel
Der Vollmondtag ist immer mit einem Besuch in einem der zahlreichen Tempel dieser Insel verbunden. Auch das ist Mangala (das höchste Gute, der höchste Segen).
Die Tempelatmosphäre strahlt an einem solchen Tag eine besondere meditative Stimmung aus. Die Haltung der Tempelbesucher ist auffallend friedlich. Die Älteren sind meist in weiß gekleidet. Die Luft des Tempelgeländes ist am Abend mit Weihrauch gesättigt - mit Weihrauch wird dem Buddha höchste Ehrerbietung erwiesen. Blumen werden vor dem Buddha-Schrein ausgelegt, womit die Lotus-Füße des Buddhas verehrt werden. Überall brennen kleine Kokosnussöllämpchen. Kampfer, der beim Brennen ein starkes Leuchten abgibt, soll die Dunkelheit bezwingen.
An diesem Tag wird nichts Fleischliches gegessen und kein Alkohol getrunken. Oft wird auch an westliche Touristen kein Alkohol ausgeschenkt.

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Der Tempel
Auf einigen Tempelanlagen befinden sich Plätze an denen die Gläubigen ihre Wünsche äußern. Hierzu halten sie eine Kokosnuss in beiden Händen, worauf ein Stück Kampfer gelegt und abgebrannt wird. Während der Kampfer abbrennt wird der Wunsch gedacht. Ist die Flamme erloschen, dann wirft der Gläubige die Kokosnuss kraftvoll zu Boden, so dass sie zerbricht.
Auf jeder Tempelanlage steht ein Bo-Baum. Der Ableger, der zu Mahindas Zeit nach Sri Lanka gebracht wurde, gedeiht angeblich noch heute. Die auf der Insel verstreuten Bo-Bäume sollen allesamt von diesem Ableger stammen.
Das Zentrum der Tempelanlage bildet die Dagoba (ein anderes Wort für Stupa "Reliquienschrein"). Sie gilt als Symbol des Samsara (Kreislauf von Geburt und Tod) oder der Vergänglichkeit des Lebens und gleichzeitig für die Wahrheit der Lehren Buddhas und seines Sieges über den Samsara.
Die Stupa-Bautradition wurde höchstwahrscheinlich von König Ashoka in Indien initiiert. Diese Bauwerke erheben sich auf einer kreisförmigen Basis (Mehdi), auf Stufen von vier Seiten erreichbar. Auf dieser Grundfläche steht ein mehr oder weniger halbkugelförmigen massiver Steinbau (früher aus Lehmstein gebaut), der sogenannte Dom (Andra). Den Stufen gegenüber springen aus dem Dom Altäre oder kleine Statuenhäuser (Vahalkadas) hervor. Auf dem Dom ist ein viereckiger Aufsatz (Hamika) angebracht, der eine Spitze (Chattra) trägt. Diese wurde in der Vergangenheit meistens von einem vergoldeten oder mit Edelsteinen verzierten Abschluss (Kota) gekrönt.
Symbolisch stellt die Halbkugel das Weltei (Udara) dar. Der darauf ruhende Aufsatz soll den Wohnsitz der Götter andeuten und die daraus emporragende Spitze soll die Weltachse symbolisieren. Diese (ehemaligen) Reliquienschreine, wo neben den Gebeinen Buddhas auch heilige Schriften aufbewahrt waren, dienen heute mehr als Orte der Meditation und Andacht.

Einführung des Buddhismus in Sri Lanka
Die "vier edlen Wahrheiten" und der "achtfache Pfad"
Das Pantheon der Singhalesen
Das Maha Pirit Pota
Die Pirit
Die drei Säulen des Buddhismus
Die "10 Stufen der Übung"
Pirit-Zeremonien in der Praxis
- Yakshas -- Pretas -- Kumbhandas
Poya - Vollmond
Der Tempel
Literatur


www-Links( = Seiten von MUZ)
Yakshas (Yakkhas und ihre Rolle im Volksbuddhismus Sri Lankas)
Dädimunda Deviyo (gehört zu den volkstümlichsten Göttern der Singhalesen)
Sri Lanka (mit vielen Fotos)
Sri Lanka - zur Geschichte und Einblicke in die Mythologie - Buddha's Besuche auf Lanka (pdf)
Buddhismus (mit Infos aus Berlin)
Satinanda e.V. - Seminar für buddhistische Studien und Meditation
Tipitaka, der Pali Kanon des Theraváda-Buddhismus
Religionen in Sri Lanka
On the Origin of Sri Lankan Dancing: Between Spirit Beliefs and Great Tradition, Appeasement of the Gods and Healing Methods (pdf)

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